Zahnmedizin
Auch in der Zahnmedizin spielt Osteoporose eine wichtige Rolle, da der Knochenstoffwechsel die Stabilität des Kieferknochens maßgeblich beeinflusst. Veränderungen können sich unter anderem durch Zahnlockerungen, vermehrten Zahnverlust oder Komplikationen bei Implantaten zeigen.
Besondere Aufmerksamkeit gilt Patientinnen und Patienten mit Osteoporose oder entsprechender Medikation, da hier ein erhöhtes Risiko für medikamentenassoziierte Kiefernekrosen besteht. Weitere Risikofaktoren sind unter anderem postmenopausaler Hormonmangel, langfristige Kortisontherapie, bestimmte Grunderkrankungen oder eine familiäre Vorbelastung.
Da Zahnärztinnen und Zahnärzte ihre Patient:innen regelmäßig sehen, können sie frühzeitig Hinweise auf eine beeinträchtigte Knochenqualität erkennen. In unserem Netzwerk wird Osteoporose daher auch in der Zahnmedizin systematisch mitgedacht: Bei Risikopatient:innen erfolgt ein strukturierter Osteoporose-Risikocheck und bei Bedarf die gezielte Überweisung an eine osteologisch qualifizierte Praxis.
So wird eine frühzeitige Erkennung ermöglicht und das Risiko schwerwiegender Komplikationen reduziert.
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